Famikutsche Wohnmobil Concorde

Unser neues altes Wohnmobil

… eine Erzählung über den Aus- und Umbau eines alten Wohnmobils.

Warum wir unseren Carado T334 verkauft haben, haben wir ja im letzten Artikel schon genau erläutert.

Also machten wir uns auf die Suche nach einer neuen Famikutsche. Sie sollte etwas mehr Platz bieten aber vor allem Stockbetten für die Kids und Alkovenbetten für uns haben. Trotzdem sollte das neue Fahrzeug nicht viel länger sein als das alte.

Die eierlegende Wollmilchsau also 🙂

Wir haben viel gelesen und recherchiert und sind zu der Erkenntnis gekommen, dass ein älteres Gefährt die bessere Alternative ist.

Die alten Wohnmobile wurden noch nicht so stark auf ein geringes Gewicht optimiert und sind deshalb einfach mit qualitativ hochwertigeren Materialien gebaut – also weniger Kunststoff.

So machten wir uns auf die Suche nach einem Fahrzeug und durchwühlten die Mobile- und Kleinanzeigenportale. Bis wir nach einiger Zeit fündig wurden und eine alte Concorde Baujahr 2002 fanden. Leider stand sie in Norddeutschland. Also auf in den Norden. Es war genau das was wir suchten: Stockbetten hinten quer, mehr Platz im Innenraum und Alkovenbett. Sie war top gepflegt und wir schlugen zu.

FamiKutsche Concorde

Tata … das ist sie nun.

Und so sah sie aus als wir sie gekauft haben und nachdem wir erst einmal alle Schranktüren ausgebaut haben:

    Wohnmobil für die Familie

Die Textilien und deren Muster na ja wie soll ich es sagen … vielleicht „fleckenfreundlich“?! Das musste raus. Es war alles eher dunkel auch die Schrankfronten. Also bauten wir alle Türen aus, um sie zu streichen. Wir entschieden uns für weiße Fronten.

Erst einmal haben wir alle Türen angeschliffen und abgeklebt.

Danach legten wir mit streichen los. Es sollte nicht deckend weiß sondern transparent weiß werden.

Fronten im Wohnmobil streichen

Da es im Winter war und wir auf dem Dachboden gestrichen haben, dauerte das Trocknen entsprechend lange. Nach zwei Tagen waren die Fronten fertig und konnten wieder eingebaut werden.

Die Kissenpolster und mit Textilien bezogenen Seitenteile bauten wir aus und brachten Sie zum Polsterer. Diese Arbeit wollten wir uns nicht antun und lieber einen Profi machen lassen. Wir haben Frühlingsgrün und Petrolblau gewählt.

Die „hübschen“ Gardinchen nahmen wir alle komplett raus. Nur die Übergardinen durften erst einmal dran bleiben. Mal sehen, ob die langfristig bleiben oder wir die auch noch rausnehmen. Alle Fenster haben ja Rollos.

Das gesahmte Wohnmobil war mit Teppich ausgelegt. Wir haben diesen Teppich erst einmal mit Teppichreiniger gründlich gereinigt und gesaugt. So richtig happy sind wir mit dem Teppich nicht, weil wir in sandigen Gegenden dann immer den Sand im Teppich haben. Wir suchen da mal noch nach einer schönen und praktischen Lösung.

Die Front des Kühlschranks haben wir mit Tafelfarbe gestrichen, damit wir alles direkt drauf schreiben können, was wir brauchen. Die Farbe haben wir an die Farbe der Polster angepasst und auch in einem frischen Frühlingsgrün gestrichen.

 

Das Wohnmobil hatte 3 Stockbetten hinten quer. Da wir aber nur zwei Betten brauchten, haben wir das untere Bett so umgebaut, dass die eine Hälfte den Kofferraum vergrößert und von außen zugänglich ist und die andere Hälfte Stauraum für Getränkekisten und ähnliches von innen bietet.

Wohnmobil für Familie

Was haben wir noch so gemacht?

An der Markise haben wir ein LED-Lichtleiste angebracht, weil die Außenbeleuchtung ansonsten ganz schön funzelig ist.

Den alten defekten Deckenlüfter in der Kochecke haben wir ausgetauscht. Nun funktioniert er wieder.

Die gesamte Innenbeleuchtung haben wir auf LED umgerüstet.

Um das große Gefährt auch rückwärts sicher manövrieren zu können, haben wir einen weiteren Rückfahrscheinwerfer und eine Rückfahrkamera eingebaut. Das Fahrzeug ist zwar nur 78 cm länger als das alte aber wesentlich höher und wir haben uns beim alten WoMo an das fahren mit Rückfahrkamera gewöhnt. Es ist einfach unkomplizierter und wir wollten es nicht missen.

Damit der Digital Nerd „Nicole“ von unterwegs problemlos auf dem Blog berichten kann, haben wir eine flache LTE-Antenne aufs Dach montiert. Man kann damit entweder das meist schwache WLAN auf den Stellplätzen verstärken oder in Verbindung mit einer SIM-Karte in unserem Router mobiles Internet nutzen.

Wir haben noch einige Steckdosen und USB Anschlüsse nachgerüstet. Da waren nicht viele da.

Hier nun das fertige Ergebnis:

Was noch fehlt, ist eine coole Beklebung des Wohnmobils von außen. Daran feilen wir noch.

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